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CDU-Stammtisch

Beim letzten CDU-Stammtisch konnte die Vorsitzende Waltraud Günther-Best erfreulich viele Gäste begrüßen. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag unseres CDU-Mitglieds, Dr. Michael Bechter, der sich zwei Monate bei einem Studienfreund in Kenia aufhielt. Das war eine perfekte Möglichkeit, das authentische Leben in Nairobi kennenzulernen.

Vor allem die Tätigkeit im Baugewerbe, dem der Studienfreund dort nachgeht, faszinierte Herrn Bechter, da, im Unterschied zu Deutschland, ein Großteil der Arbeiter weiblich sind, ein Bild, das man so in Deutschland nicht sehen würde. Weniger erfreulich empfand er die hohen Umweltbelastungen in Nairobi, die vor allem von alten Fahrzeugen herrühren.

Sehr lebhaft waren auch die Ausführungen über das Reisen in Kenia – gleichgültig, ob mit Überlandbus oder Bahn. Schon der Ticketkauf und die Bezahlung gestalteten sich oft als „Hindernislauf“. Auch der innerstädtische Nahverkehr, der mit Matatus (privaten Kleinbussen) bewerkstelligt werden muss, führte anfangs zu Problemen, da es keine Fahrpläne gibt.

Neben diesen logistischen Problemen, die den Alltag bestimmten, war auch die Arbeit der Universität von Nairobi für Herrn Dr. Bechter interessant, mit der er schon seit letztem Jahr in Kontakt steht. Leider streikte die Universität auch dieses Semester. Ein geplanter Vortrag fiel deshalb aus. Der Streik zieht sich mit Unterbrechungen schon mehrere Semester, da die Dozenten mehr Geld fordern. Dies sorgt vor allem bei den Studierenden für Unmut, die dadurch ungewollt länger studieren müssen, während die Studiengebühren weiterlaufen.

Im Laufe der Zeit lernte Michael Bechter auch das Galerienwesen kennen, das durchaus interessante Künstler hervorbringt, die er dann leider nicht in der Nationalgalerie wiederfinden konnte, die laut dem Namen der Institution kenianische Künstler ausstellen sollte, so jedenfalls die Eigenerwartung. Von der Größe und dem präsentierten Inhalt entsprach es eher einem Heimatmuseum.

Da bei der CDU natürlich auch über die Politik gesprochen werden sollte, wurde uns in groben Zügen das politischen System Kenias erläutert. Auffällig hierbei ist vor allem das immer noch starke Stammesdenken, das in der Wissenschaft als Tribalismus bezeichnet wird und dazu führt, dass eine gesellschaftliche und politische Verhaltensweise entstand, die nur auf die Interessen eines Stammes und nicht auf den Gesamtstaat bezogen sind. Auch Werbung im Fernsehen „Moja Kenya“ – „Ein Kenia“ änderte bisher wenig an dieser Vorstellung.

Dank des lebendigen Vortrags von Herrn Bechter wurden die Zuhörer auf eine interessante Reise nach Kenia mitgenommen, die wenig mit den touristischen Vorstellungen von Safari, Massai-Kriegern und Strandurlaub gemeinsam hatte. Deutlich nach 21 Uhr verabschiedete ihn Waltraud Günther-Best, dankte ihm für seinen vielseitigen Bericht und lud für den nächsten Stammtisch am 28.5.18, wieder in das Gasthaus Hirsch in Bretten ein.

 

Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbands Bretten

Der Gastraum der Krabbenschänke in Ruit war gut besetzt als die Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best die anwesenden CDU Mitglieder und insbesondere auch Bürgermeister Michael Nöltner am 26.2.2018 zur Mitgliederversammlung begrüßte.

Nach den notwendigen Formalitäten berichtete die Vorsitzende über zahlreiche Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Sie nannte die Fahrt zum Europaparlament nach Straßburg auf Einladung des Europaabgeordneten Daniel Caspary als eine gelungene Veranstaltung, ebenso wie die Veranstaltung mit Dr. Wolfgang Bosbach und den Kreisparteitag, der seit langem wieder in Bretten ausgerichtet wurde. Darüber hinaus konnte sie auch den Haushaltskommissar des Europaparlaments, Herrn Dr. Günter Oettinger begrüßen, der anlässlich der Landtagswahl nach Bretten gekommen war. Auch über die gute Resonanz für den regelmäßig stattfindenden Stammtisch im Gasthaus Hirsch in Bretten freue sie sich sehr. Immer am letzten Montag eines Monats gebe es dort lebhafte Diskussionen zu aktuellen Ereignissen der „großen“ Politik ebenso wie zu Brettener Stadtcolorit.?Die Schatzmeisterin Susanne Beyle-Farr konnte einen erfreulich guten Kassenbericht abgeben, die Kassenprüfer attestierten ihr eine einwandfreie Kassenführung, so daß für sie und die gesamte Vorstandschaft die Entlastung einmütig beschlossen wurde.?Der stellvertretende Vorsitzende Kurt Dickemann bedankte sich für die geleistete Arbeit bei der Vorsitzenden, der Schatzmeisterin und der Schriftführerin Edith Reinhardt mit Blumen.?Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurden die Vorsitzende Waltraud Günther-Best, die Schatzmeisterin Susanne Beyle-Farr und die Schriftführerin Edith Reinhardt mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Weiterhin wurde über Umfang und weitere Ämter im Vorstand diskutiert und Folgendes beschlossen: es gibt bis zu 3 Stellvertreter/innen für die Vorsitzende, gewählt wurden Kurt Dickemann, Isabel Pfeil und Daniel Kößler. Weiterhin wurden gewählt als Internetbeauftragter Bernd Gottselig, als Mitgliederbeauftragter Arno Rath und als Pressesprecherin Ute Thumm. Als Beisitzer wurden gewählt Adalbert Bangha, Dr. Günther Gauß, Prof. Christoph Hilgers, Stefan Hammes, Nicole Roeder, Siegbert Kößler, Martin Bauer, Frank Lauer, Reinhard Pusch und Ulrich Schick.

 

Stammtisch der CDU Bretten

Die nächsten Stammtische finden statt am:

 

26.03., 30.04., 28.05., 25.06., 30.07., 27.08., 24.09., 29.10., 26.11., jeweils um 19 Uhr.

Ort wird in der Presse bekannt gegeben. Änderungen vorbehalten.

 

 

 

CDU Stammtisch

Zum ersten Stammtisch in diesem Jahr konnte die Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best über 20 CDU Mitglieder und Interessierte und als Gast Bürgermeister Michael Nöltner begrüßen. So stand der Abend auch ganz unter dem Zeichen „Kommunalpolitik“. Die Themen, die den Anwesenden am meisten auf den Nägeln brannten, waren der Breitbandausbau hauptsächlich der Kernstadt, die Bebauung des Mellert-Fibron-Areals und des Sporgassenparkplatzes. Bis nach der Sommerpause muss entschieden werden, ob der private Investor den Breitbandausbau durchführt. Falls nicht, hat die CDU-Fraktion beantragt, dass die Stadt diese Aufgabe übernimmt, was aber für den Einzelnen wesentlich teurer wird, als was bisher von der BBV angeboten ist. Für den linken Teil des Sporgassenareal in Verlängerung der Spitalgasse wird europaweit eine vorhabenbezogene Bebauung für Ärztehaus (3- bis 4stöckige Bebauung), Platz, Freitreppe und Tiefgarage ausgeschrieben. Der Bebauungsplan soll verabschiedet werden, wenn der Investor feststeht. Auf der rechten Seite könnte dann Wohnen (auch altersgerechtes und betreutes) entstehen. Emotionale Diskussionen gab es insbesondere beim Thema Mellert-Fibron-Gelände und Altenheim St. Laurentius. Kein Verständnis konnte man für die Haltung der Caritas aufbringen. Der nächste Stammtisch am 26.2. fällt aus, da an diesem Abend die Jahreshauptversammlung des CDU Stadtverbands mit Wahlen stattfindet.

CDU gratuliert ihrem ältesten Mitglied

Walter Argast konnte im Kreise seiner Familie, Freunden und Bekannten seinen 97. Geburtstag für sein hohes Alter bewundernswert fit feiern. Der CDU gehört er seit 1972 an, war ab 1965 Gemeinderat und nach der Eingemeindung Ortschaftsrat in Dürrenbüchig, Stadtrat in Bretten und von 1978 – 94 Ortsvorsteher in seiner Heimatgemeinde. Hauptberuflich war er Chef des Brettener Bahnhofs. Darüber hinaus hatte er weitere Ehrenämter u.a. beim Turn- und Sportverein Dürrenbüchig, er schrieb für die BNN und engagierte sich für seine Senioren, die zahlreich zur Geburtstagsfeier erschienen waren. In Vertretung für die CDU-Spitze, die durch die Haushaltsklausurtagung der Stadt verhindert war, überbrachten Alt-Stadtrat Manfred Groß und die Schriftführerin Edith Reinhardt die Glückwünsche.

Tag der deutschen Einheit 3. Oktober 2017

 

Deutschland, einig Vaterland – Generation Einheit -

Bürgerempfang der CDU im alten Rathaus

Nach einem musikalischen Auftakt begrüßte die Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best zahlreiche Gäste beim Bürgerempfang zum Tag der deutschen Einheit im alten Rathaus. Ein besonderes Willkommen galt der Festrednerin des Tages, Frau Friedlinde Gurr-Hirsch, Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

In seinem Grußwort nannte MDL Joachim Kößler den Mauerfall und den 3. Oktober als Glücksfall für die deutsche Geschichte, auch wenn die aktuellen Wahlergebnisse, insbesondere in den neuen Bundesländern, ihn traurig stimmten. In einer guten Demokratie müsse man jedoch Protest aushalten und gleichzeitig dafür sorgen, dass aus den Ängsten und Sorgen der Menschen nicht Wut und Hass werde, gab er zu bedenken.

Mit einem weiteren Musikbeitrag leiteten die beiden jungen Musiker der Jugendmusikschule Kraichgau (Jeremy Amend, Cello und Finn Beissmann, Klavier) flott zur Festrede über.

Die Gastrednerin, Frau Friedlinde Gurr-Hirsch hatte sich mit dem Thema „Deutschland, einig Vaterland – Generation Einheit“ einem anspruchsvollen Thema zugewandt, gerade angesichts der Wahlergebnisse im Osten der Bundesrepublik. Auch sie bezeichnete die Wiedervereinigung als diplomatische Großleistung, an die schon fast niemand mehr geglaubt hatte. Sie gab zu bedenken, dass nach 27 Jahren nun eine ganze Generation Jugendlicher herangewachsen sei, die Stacheldraht, Bespitzelung durch das DDR-Regime, Freikaufen von DDR-Bürgern nicht mehr kennengelernt habe. Der heutige 3. Oktober müsse deshalb ein Tag sein, der die Demokraten in ihrem Streben nach Frieden und Freiheit verbinde.

Bis zu einer Einheit aller Deutschen seien aber noch einige Aufgaben zu bewältigen. Die versprochenen „blühenden Landschaften im Osten“ seien nicht entstanden, eine Spaltung der Gesellschaft zeige sich deutlich. Dass die großen Volksparteien an Bedeutung verloren hätten, sehe sie nicht und sei im Gegensatz dazu der Meinung, dass diese stärker gefordert seien, politisch mit zu wirken.

Nach 27 Jahren Einheit gebe es gute, positive Entwicklungen zu vermerken: Die Arbeitslosenquote im Osten ist um die Hälfte gesunken, bei den Tariflöhnen sei eine deutliche Annäherung an das Westlohnniveau zu sehen und die Renten werden bis 2025 an die Westrenten angeglichen sein. Dennoch sei die Situation im Osten weiterhin problematisch, so Friedlinde Gurr-Hirsch. Weitere, große Anstrengungen seien nötig und wichtige Aufgaben seien künftig zu bewältigen: im ländlichen Raum in den östlichen Bundesländern lebten immer mehr Ältere, Infrastruktur und Arbeitsplätze fehlten, die ärztliche Versorgung ist schlecht, die Jungen seien längst weggezogen, die Dörfer bluteten aus. Das treffe insbesondere für die Uckermark, Lausitz und das Umland von Berlin zu, prosperierende Wirtschaftgebiete seien hier nur wenige zu finden. Diese Menschen fühlten sich abgehängt und alleingelassen, seien enttäuscht und verbittert und wendeten sich bereitwillig den Radikalen zu.

Einen möglichen Lösungsansatz sah die Staatssekretärin am Beispiel Baden-Württembergs. Hier lebe fast jeder 3. Bürger im Ländlichen Raum, aber dies werde als etwas Positives gesehen. In Baden-Württemberg lebten wir in der glücklichen Situation, dass sich viele Bürger mit dem Staat identifizierten. Dafür habe man hier in den vergangenen Jahrzehnten mit Programmen zur Stärkung des Ländlichen Raums gearbeitet. Ihre Folgerung war, dass regionale Strukturschwächen überwunden werden und für gleichwertige Lebensverhältnisse gesorgt werden müsse.

Rückblickend stellte Frau Gurr-Hirsch fest, dass es für die Situation 1990 keine „Blaupause“ gab. Man habe einfach mal angefangen, Hilfe geleistet. Auch heute noch müsse sich die neue Regierung großen Herausforderung stellen. Das ambitionierte Fazit von Friedlinde Gurr-Hirsch: Alle können dazu beitragen, den Geist der Einheit weiterzutragen. Es gehe darum, den Geist des Grundgesetzes zu erfüllen und gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen.

Die Vorsitzende Waltraud Günther-Best bedankte sich herzlich für den Vortrag und überreichte der Festrednerin ein Blumengebinde. Nach der gemeinsam gesungenen Nationalhymne begann der gemütliche Teil mit einem Imbiss und Gesprächen in kleiner Runde. Dass die Ansprache Resonanz fand, zeigte sich auch daran, dass Frau Gurr-Hirsch noch lange Gesprächspartnerin in verschiedenen Gesprächsrunden war und die Gäste noch gerne im Bürgersaal des alten Rathauses verweilten.

 

Radtour mit dem CDU-Bundestagskandidaten Axel E. Fischer

Im Rahmen einer Radtour mit dem Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer, die der Brettener Bürgermeister und Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung im Landkreis Karlsruhe Michael Nöltner organisiert hatte, wurden neuralgische Punkte auf Gondelsheimer und Brettener Gemarkung angefahren. Besprochen wurden dabei insbesondere die Themen einer Lärmschutzwand an der B35 und des Bahnübergangs Gondelsheim, des Hochwasserschutzes auf Diedelsheimer Gemarkung und die in der politischen Diskussion befindliche Südwestumfahrung Brettens.

Zum Abschluss in Bretten, zu dem die Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best zahlreiche Interessierte begrüßen konnte, stellte Fischer das Wahlprogramm der CDU und seine Schwerpunkte vor und beantwortete die vielen Fragen der Anwesenden. Das Hauptinteresse lag dabei auf der Flüchtlings-und Asylpolitik und der Inneren Sicherheit. Fischer machte auch klar, dass es nicht darauf ankäme, wer die drittstärkste Kraft im Bundestag wird, sondern dass die CDU so stark ist, dass sie sich ihren Koalitionspartner aussuchen könne. Deshalb die Erststimme für Fischer, die Zweitstimme für die CDU!

 

CDU Bretten besucht den Europaabgeordneten Daniel Caspary (CDU) im Europäischen Parlament in Straßburg

Das Ziel des Ausfluges der CDU Bretten war in diesem Monat die Europäische Hauptstadt Straßburg.

Der Tag begann bei herrlichem Sommerwetter mit einer Schifffahrt auf der Ill, die einen besonderen Blick auf Straßburgs Altstadt und das Europaviertel bot. Die markanteste Station war anschließend aber das Europäische Parlament mit dem Besuch einer Plenarsitzung und einer Diskussionsrunde mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU).

 

Nach dem üblichen Sicherheitscheck wurde die Gruppe von Sven Maier, dem Leiter des Wahlkreisbüros des Europaabgeordneten begrüßt. Daniel Caspary selbst gesellte sich während der Kaffeepause zur Gruppe, da er das geplante Programm leider nicht durchführen konnte. Er war am Vortag zum neuen Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament gewählt worden und die erste Sitzung stand an. Die Brettener Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best gratulierte zum neuen Amt und der Abgeordnete versprach, die Gespräche entweder in Bretten oder auch wieder in Straßburg nachzuholen!

 

Danach ging es auf die Besuchertribüne des Plenarsaals. Dessen Dimension für die 751 Abgeordneten, insbesondere auch dessen Medienausstattung – unter anderem mit Simultan-Verdolmetschung in derzeit 24 Sprachen – aber auch die Abläufe im Plenum waren höchst beeindruckend. Glück hatte man mit dem Thema: Das Parlament diskutierte über den Bericht 2016 der Kommission über die Entwicklung in der Türkei.

 

Nach der Beobachtung der Plenardebatte führte Herr Maier die Gruppe durch das imposante Gebäude und gab einen kurzen Abriss über die Arbeitsweise des Parlaments und dessen Ausschüsse und beantwortete kompetent die vielen Fragen der Teilnehmer.

 

Nach dem obligatorischen Foto vor den Fahnen der Mitgliedsländer und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck trat die Gruppe dann die Heimreise an, so die Organisatorin der Fahrt, Edith Reinhardt abschließend.

 

Bild:

Die Gruppe zu Besuch beim Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU) im Europäischen Parlament in Straßburg (Copyright: Europäische Union 2017)

 

Europaabgeordneter Caspary informiert aus erster Hand in Bretten

Am Freitag, 17. März begrüßte der CDU Stadtverband Bretten den Kreisvorsitzenden Daniel Caspary MdEP im Clubhaus des TSV Rinklingen. Vor Ort informierte der Europaabgeordnete vor großem Publikum von rund 30 CDU-Mitgliedern und interessierten Bürgern der Melanchthonstadt aus erster Hand zu den aktuellen Themen „Europa in Zeiten von fake news, Flüchtlingskrise und Ukraine-Konflikt“.

In seinem Vortrag gab er einen thematischen Rundumschlag, beginnend im Osten mit Russland, über die Krisenherde Syrien und Nordafrika im Süden und den aktuellen Türkeikonflikt bis hin gen Westen über den Atlantik zu den USA in Zeiten der Administration Trump.

In seinem Vortrag gelang es dem Kreisvorsitzenden, im großem Maß bestehende Vorurteile bspw. im Hinblick auf Flüchtlinge abzubauen, bzw. neue Denkanstöße zu geben.

Abschließend unterstrich er, dass allen Problemen und Krisen in der Welt gemein ist, dass „Europa nur im Verbund eine Chance hat, diese Konflikte zu lösen“.

Im Anschluss an den Vortrag beantwortete der Gastredner zahlreiche Fragen der Anwesenden und beteiligte sich an der daraus entstehenden, lebhaften Diskussion. Zum Abschluss bedankte sich Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best für die aufschlussreichen Einblicke aus erster Hand. Gleichzeitig unterstrich sie, dass – in Anlehnung an das Thema des Abends – die CDU in Bretten weiterhin attraktive Gastredner für die Melanchthonstadt gewinnen möchte, um der interessierten Öffentlichkeit die Chance zu geben, handfeste Fakten und Informationen aus erster Hand erhalten zu können. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, im Frühsommer den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach für eine Veranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit gewinnen zu wollen.

 

Einheitsfeier mit Ehrungen der CDU Bretten

Im vollbesetzten Bürgersaal des alten Rathauses Bretten konnte die neue Stadtverbandsvorsitzende der CDU Waltraud Günther-Best, zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Neben der Festrednerin Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und Landwirtschaftsminister Peter Hauk auch den Landtagsabgeordneten Joachim Kößler, seinen Vorgänger Franz Wieser, Oberbürgermeister Martin Wolf, Alt-OB Paul Metzger, Bürgermeister Michael Nöltner, die Bürgermeister Karl-Heinz Burgey, Walzbachtal, Armin Ebhart, Kürnbach, Ulrich Hintermayer, Kraichtal, Thomas Nowitzki, Oberderdingen, Altbürgermeister Willi Leohnardt und BM a.D. Klaus-Dieter Scholz, Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU, Gemeinderäte, Ortschaftsräte und Ortsvorsteher und die zu Ehrenden. Sie stellte die Frage, ob der Gedenktag 26 Jahre nach Unterzeichnung des Einheitsvertrags noch angebracht sei und führte aus, dass dies heute bei der aktuellen Lage umso wichtiger sei, da wieder Mauern in den Köpfen entstehen und Stacheldrahtzäune gebaut werden.

Auch die Bildungsministerin Susanne Eisenmann betonte, dass die Erinnerungskultur wichtig für die Zukunft sei. Adenauers Traum von der Wiedervereinigung erfüllte sich erst 40 Jahre später. Es sei keine Selbstverständlichkeit wie es gekommen ist und dass es so bleibt. Rechtsextremismus und Islamphobie könnten zum Problem werden. Die populistischen AfD- und ABW-Vertreter im Landtag böten keine Lösungen. Vor Ort müssten die Grundideen und Überzeugungen der CDU vertreten werden. Die ersten 100 Tage der grün/schwarzen Regierung seien durchaus gut für die CDU ausgefallen; wichtig sei es, dass die CDU mit an der Regierung sei. Sie werde neue Akzente und Schwerpunkte in der Bildungspolitik setzen. Bildung sei existenziell für die wirtschaftliche Entwicklung Baden-Württembergs. Wichtig seien Qualität, Verlässlichkeit, Vielfalt und Durchlässigkeit im Bildungswesen. Jedes Kind müsse sich entwickeln können analog seiner Neigungen und Möglichkeiten. Qualitätsprobleme gebe es leider in allen Schularten. Weitere Themen waren u.a.: Stärkung der Realschulen, Veränderung des Bildungscontrollings, Neueinstellung von 6.600 Lehrern, flächendeckende Einführung der Potenzialanalyse – Fähigkeiten und Förderbedarf der zu integrierenden Kinder und Jugendlichen werden erfasst -, digitale Bildung – zukunftsweisend und altersgerecht, aber nicht an den Grundschulen. Dort sollen ihrer Meinung nach Schreiben, Lesen und Rechnen und Grundwerte wie z.B. Konzentration, Fleiß und Geduld vermittelt werden. Die Kinder hätten eher zu viel als zu wenig Medienkompetenz. Schreiben lernen nach Hören wird beendet. Hort- und Nachmittagsbetreuung werden wieder vom Land gefördert. Die Eltern sollten die Wahl bei Ganztagsschulen haben. Es müsse immer darum gehen, was die beste Lösung sei.

Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Joachim Kößler, MdL, auf dessen Einladung die Ministerin in Bretten war, bedankte sich für den großen Bogen, den sie in ihrer Festansprache vom Gedenken bis zur Wirklichkeit gespannt habe. Er verwies auch auf den „Lehrer Deutschlands“ Philipp Melanchthon und versprach der Ministerin, sie in den Haushaltsberatungen zu unterstützen, damit ausreichend Mittel für die Bildung bereit gestellt werden.

Danach gratulierten er und der Vorsitzende der CDU-Nordbaden, Landwirtschaftsminister Peter Hauk seinem Vorgänger als Landtagsabgeordneter Franz Wieser zu dessen 75. Geburtstag und zu 50 Jahren Zugehörigkeit zur CDU. Er führte sein großes Ansehen in Bildungs- und Sozialpolitik an und erinnerte an die Stiftung des Schüler-Melanchthonpreises.

Minister Hauk blickte auf die politische Laufbahn des Jubilars zurück und überreichte eine Ehrenurkunde. Er sehe sich als sein Ziehsohn.

Franz Wieser hatte ein Stück Mauer mitgebracht, das er eigenhändig herausgeschlagen habe, als er mit seiner Frau gleich nach der Maueröffnung nach Berlin gefahren sei. Der Mauerfall ohne Militär und Blutvergießen sei der größte Glücksfall in seinem politischen Leben.

Für ihren engagierten Einsatz in der CDU und für treue Verbundenheit wurden folgende Mitglieder geehrt:

Für 25 Jahre die Ortsvorsitzenden Udo Klemke vom Ortsverband Rinklingen und Klaus Strauß vom Ortsverband Büchig.

für 40 Jahre: Wilfried Hausner, Gustav Rößler, Olaf Sellin, Kernstadt, und Berthold Traut, OV Rinklingen

Verhindert waren: Walter Argast, OV Dürrenbüchig, Klaus Dittes, Helmut Esser, Werner Keck, Rolf Pfitzenmeier und Klaus Reinacher, alle Kernstadt

für 50 Jahre:

Bruno Dittes, Kernstadt, Manfred Eberhardt, OV Büchig, Gerhard Friedl, Reinhold Müksch und Franz Wieser, Kernstadt -

Nicht teilnehmen konnten: Rudolf Göpferich, OV Bauerbach, und Siegfried Dorwarth, Kernstadt

In seinem Schlusswort dankte der Vorsitzenden des Ortsverbands Bretten, Aaron Treut, insbesondere den beiden „CDU-Musikern“ Adalbert Bangha und Walter Braunecker, die die Feier musikalisch mit der Ode an die Freude, 2 Eigenkompositionen und der Nationalhymne umrahmten.

 

EU-Kommissar Oettinger zu Besuch bei der CDU in Bretten

Warnung vor ideologischer Politik der Grünen

Am Samstag, 27. Februar 2016 begrüßte die CDU Bretten den EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther H. Oettinger, im Bürgersaal der Stadt Bretten. Zeitgleich warben die Mitglieder der Christdemokraten bei den Wochenmarktbesuchern auf dem Marktplatz für die überzeugenden Argumente der CDU.

Vor interessiertem Publikum im gut gefüllten Saal unterstrich der ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg die Bedeutung des digitalen Fortschritts für die führende Position Deutschlands im Wettbewerb der Länder. Auch aktuelle Themen wie die Flüchtlingsproblematik wurden angesprochen.

Im Anschluss daran sprach er sich für den Landtagskandidaten des Wahlkreises Bretten, Joachim Kößler MdL, aus. Dieser sei in Stuttgart ein anerkannter und geschätzter Vertreter der Region.

Er kritisierte die ideologische Politik der Grünen der letzten Jahre, die nicht das Wohl der Menschen im Land verfolgt. Der Landtagsabgeordnete sowie die CDU Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best dankten abschließend Kommissar Oettinger für den aufschlussreichen und interessanten Vortrag. Auch der CDU Kreisvorsitzende Daniel Caspary MdEP wohnte der Veranstaltung u.a. bei.

Verabschiedung Bürgermeister Michael Nöltner

Am Mittwoch, 27. Januar wurde der langjährige Stadtverbandsvorsitzende von seiner Nachfolgerin Waltraud Günther-Best und Joachim Kößler MdL verabschiedet.

Vorstandschaft 2016-2018

Die Ortsverbände bündeln ihre gemeinsamen, gesamtstädtischen Anstrengungen im Stadtverband Bretten. Der Stadtverband hat hierzu eine eigene Vorstandschaft. Alle Ortsverbandsvorsitzenden sind automatisch kooptierte Mitglieder. Ebenso sind die Vorsitzenden der Frauen Union, Senioren Union und Jungen Union ebenfalls kooptiert.

 

Vorsitzende

Waltraud Günther-Best

 

Stellvertretende Vorsitzenden

Kurt Dickemann

Bernd Neuschl

 

Schatzmeisterin

Susanne Beyle-Farr

 

Pressebeauftragte / Schriftführerin

Edith Reinhardt

 

Beisitzer

Adalbert Bangha

Dr. Günter Gauß

Manfred Groß

Oliver Haas

Stefan Hammes

Siegbert Kößler

Frank Lauer

Isabel Pfeil

Nicole Roeder

Ulrich Schick

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Bild des Vorstands



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